Hanau. Für rund 150 Fünftklässler – knapp 50 im Hauptschulzweig, über 100 an der Realschule – begann am Dienstag am Schulzentrum Hessen-Homburg mit der Einschulungsfeier ein neuer Lebensabschnitt. Diesem fieberten die Schülerinnen und Schüler voller Vorfreude, aber auch mit etwas Nervosität entgegen, als sie vor den Augen ihrer stolzen Eltern ihren neuen Klassen zugeteilt wurden.

Vier neue Realschulklassen sowie zwei neue Hauptschulklassen konnte Schulleiter Christian Henge in der Sporthalle des Schulzentrums begrüßen – und außerdem eine neue zehnte Hauptschulklasse. Diese zeigte den neuen Schülerinnen und Schülern der Haupt- und Realschule gleich eine Besonderheit des Schulzentrums auf, denn hier ist es möglich, nach dem Hauptschulabschluss innerhalb eines Schuljahres auch den Realschulabschluss zu erlangen.
Für die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler standen freilich erst einmal ganz andere Fragen im Vordergrund: Sie wollten wissen, wer ihre neue Klassenlehrkraft sein wird, wo ihr Klassenraum ist und ob ihre Freunde aus der Grundschule weiterhin in ihrer Klasse sind. Henge versicherte den aufgeregten Schülerinnen und Schülern, „dass ihr in den nächsten Tagen – und auch heute schon – viele Antworten bekommen werdet.“
Vieles, so der Schulleiter weiter, sei ganz ähnlich wie in der Grundschule, wo die Schülerinnen und Schüler in den vergangenen vier Jahren bereits meist Freude am Lernen, Entdecken und Ausprobieren gehabt hätten. In ihrem neuen Lebensabschnitt, der jetzt beginne, würden sie sich sicherlich ebenfalls gut zurechtfinden.
Damit die Zeit am Schulzentrum so erfolgreich und schön wie möglich verläuft, umriss Henge vier Eckpunkte für die Zusammenarbeit zwischen Schule, Schülern und Eltern, nämlich Gelassenheit, Vertrauen, Interesse und ein offenes Miteinander. An die Eltern gerichtet betonte der Schulleiter, „dass wir das Bestmögliche für Ihre Kinder wollen; sie sollen je nach ihren Veranlagungen gefördert und gefordert werden.“

Die Lehrkräfte stünden ihren neuen Schützlingen dabei zur Seite und würden sich freuen, wenn sie mit den Eltern stets im Gespräch über deren Kinder blieben. Ganz wichtig sei auch der Respekt gegenüber Menschen und den Sachen, die den Schülerinnen und Schülern in den kommenden Jahren anvertraut werden. Henge warb allgemein für einen intensiven Dialog: „Bei Fragen steht unsere Tür jederzeit offen.“
Nach der Rede des Schulleiters gab es von der Chor-AG der Haupt- und Realschule ein Ständchen für die Neuankömmlinge, bevor die Schülerinnen und Schüler von ihren neuen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern in Empfang genommen wurden. Zusammen ging es dann in die neuen Klassenzimmer, wo die Lehrkräfte ihre neuen Schützlinge mit den wichtigsten Informationen zum Alltag an ihrer neuen Schule versorgten.







