Schulzentrum erstmals bei Schultheatertagen

Das Schulzentrum Hessen-Homburg hat in diesem Jahr erstmals an den Hanauer Schultheatertagen teilgenommen. Der Wahlpflichtkurs Darstellendes Spiel aus der zehnten Realschulklasse erarbeitete sowohl im Unterricht als auch in einem dreitägigen, vom Frankfurter Theaterpädagogen Marco Schkoda geleiteten Workshop eine Szene mit dem Titel „Pizzeria – juckt mich net“. Zuvor hatten die Schülerinnen und Schüler bereits verschiedene Formen des Schauspiels kennengelernt, etwa das Maskentheater, das chorische Sprechen und das Playbacktheater.

Aus diesen erlernten Mitteln entwickelten die Schülerinnen und Schüler selbstständig eine rund 15-minütige Szenencollage, in der es um den vermeintlich normalen Alltag in einer Pizzeria ging – allerdings stark verfremdet und überzeichnet: Gäste gaben absurde Bestellungen auf, der Kellner brachte die falsche Bestellung, zudem gab es einige Überraschungsmomente. Diese Collage führten sie Ende Februar in der Erich-Kästner-Schule in Maintal vor den anderen teilnehmenden Gruppen auf und verwendeten dabei sowohl Elemente des Playbacktheaters als auch des chorischen Sprechens, indem Pizzabäcker als Chor auftraten.

Für die Schüler war es eine einmalige Erfahrung, allerdings sind sie auf den Geschmack gekommen: Auch wenn die Aufregung vor der Präsentation bei den meisten sehr groß war, hat die Aufführung bei vielen Schülern große Begeisterung fürs Theater entwickelt, weshalb sie in Zukunft unbedingt wieder auf die Bühne zurückkehren wollen. Für das nächste Jahr ist bereits geplant, erneut mit einer Gruppe teilzunehmen, perspektivisch kann sich Kursleiter Philip Costa-Blom auch vorstellen, die Schultheatertage am Schulzentrum Hessen-Homburg auszurichten.

Nach oben scrollen